
Stadt- und Siedlungslandschaft
In Bildern
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Unterscheidungsmerkmale
Die Stadt- und Siedlungslandschaften …
- finden sich in der Rhoneebene und sind das Ergebnis des Bevölkerungswachstums in der Folge der Trockenlegung der Ebene
- umfassen historische Kerne, Mehrfamilienhaus- und Einfamilienhausviertel sowie Gewerbezentren und Verkehrsschnittstellen
- haben entsprechend den natürlichen Rahmenbedingungen und gemäss ihrer Geschichte spezifische Eigenschaften: Saint-Maurice und die Engstelle des Rhonetales, Sitten mit seinen Felsvorsprüngen Valère und Tourbillon oder Brig an der Kreuzung wichtiger Passstrassen
- sind territoriale Orientierungspunkte aufgrund ihrer symbolträchtigen Bauten und öffentlichen Plätze und ihrer bemerkenswerten Morphologien
- sind verbunden mit einem starken Zugehörigkeitsgefühl
- müssen besonders sorgfältig gepflegt werden, da sie Wohn-, Arbeits- und Freizeitraum eines überwiegenden Teils der Bevölkerung sind
Herausforderungen
Die Stadt- und Siedlungslandschaften sind beeinträchtigt durch …
- ihr eigenes Wachstum, das es einzugrenzen und nach Innen zu richten gilt, wobei zugleich ein hohes Mass an Qualität aufrechterhalten werden soll
- den Druck, den sie auf die Agrar- und Naturlandschaften ausüben, und von welchen sie in mancherlei Hinsicht abhängig sind
- den Verlust an durchlässigem Boden und an Biodiversität, einer grossen Herausforderung in Anbetracht des Klimawandels
Ziele
Die Stadt- und Siedlungslandschaften müssen aufgewertet werden mit ...
der Förderung der Baukultur in Bau-, Renovations- und Gestaltungsvorhaben
einem in quantitativer Hinsicht ausgeglichenen Verhältnis zwischen bebautem und nicht bebautem Anteil
einer weitgehenden Begrünung der offenen Flächen und ihrer Integration in die ökologischen Netzwerke, damit das grün-blaue territoriale Gerüst bis in die Zentren der Dörfer, Städte und Agglomerationen reicht
der Aufwertung der Übergangsbereiche und Ränder des bebauten Gebietes zu den Agrarlandschaften sowie den Fluss- und Gewässerufern hin




















