Indem die Frage nach der Landschaft in jedes raumwirksame Vorhaben integriert wird.
In erster Linie geht es darum, den Standort zu betrachten und seine Komponenten zu identifizieren:
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Wie stellt sich die Topographie, die Hydrographie und die Vegetation in dieser Landschaft dar?
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Wie ist die Bebauung angeordnet?
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Welche Elemente und Aussichten müssen bewahrt oder aufgewertet werden?
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Wir nehmen die Leute die Landschaft wahr, wie erleben sie die Landschaft?
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Welche Geschichte hat diese Landschaft über den Lauf der Zeit geprägt, wie hat sich die Landschaft entwickelt?
Nach dieser Betrachtung kann das Vorhaben hinsichtlich seiner Einordnung in die Landschaft bewertet werden: fügt es sich in die Landschaft ein und kann es an ihrer Entwicklung teilhaben, ohne ihre Qualitäten zu beeinträchtigen, oder diese hierbei sogar zu stärken?
Dieser zweistufige Ansatz – erst lesen, dann bewerten – löst den «Landschaftsreflex» aus, und ermöglicht gemeinsames und multidisziplinäres Handeln.
Das Landschaftskonzept unterstützt diese Vorgehensweise. Das Landschaftskonzept schlägt eine gemeinsame Vision vor und nennt Ziele für die unterschiedlichen identifizierten Landschaften. Die Akteure der raumwirksamen Tätigkeiten werden so in dieser gemeinsamen Aufgabe der Umwandlung, Aufwertung und des Schutzes der Landschaft begleitet.
Damit diese Vision umgesetzt und die darin enthaltenen Ziele erreicht werden, schlägt der Kanton Mittel und inspirierende Arbeitshilfen vor, namentlich mit den Modellvorhaben Landschaft (MVL), und erstellt zusammen mit den Gemeinden einen Aktionsplan.









